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Mathematik, Philosophie
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Sek II

Achilles und die Schildkr├Âte

Ein Sch├╝ler teilt die Wassermengen.

Ein Sch├╝ler teilt die Wassermengen.

Raffaels ÔÇ×Schule von AthenÔÇť stimmt uns ein in die Zeit Zenons. Wir vertiefen uns in die provozierende Geschichte des Philosophen Zenon ├╝ber den Wettlauf, in dem Achilles die Schildkr├Âte nie einholen kann. Damit sie noch st├Ąrker wirkt, tritt Zenon selbst auf und erz├Ąhlt der Klasse das Paradoxon. Zus├Ątzlich spielen die Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern die Geschichte, zeichnen sie, stellen sie irgendwie dar. Der Widerspruch zwischen unserem Denken und unserer bisherigen Erfahrung versch├Ąrft sich. Erst allm├Ąhlich weicht die Verwirrung, k├Ânnen wir den Sachverhalt erkl├Ąren und damit den scheinbaren Widerspruch aufl├Âsen.
In der n├Ąchsten Doppelstunde besuchen uns Parmenides und Heraklit: zwei Kollegen f├╝hren spielend in die fr├╝he griechische Philosophie ein. Die ├ťberraschung ist perfekt, gespannt lauschen die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler dem Streitgespr├Ąch der beiden Philosophen.

Hilfreich ist das Gl├Ąserexperiment: Aus einem Glas Wasser wird die H├Ąlfte in ein zweites Glas gesch├╝ttet, von diesem wieder die H├Ąlfte in ein drittes, ... . Nat├╝rlich kann man alles wieder zusammen giessen. Gleichzeitig tasten wir uns an die Aufl├Âsung des Zenonschen Paradoxons, an den Unendlichkeitsbegriff und an das Thema Geometrische Reihen heran. In der Auseinandersetzung mit dem Unendlichen im Endlichen ├Âffnen sich neue Horizonte, das Verst├Ąndnis f├╝r nicht abbrechende Prozesse wird erweitert. Zum Schluss festigen wir die neue Erkenntnis in einer erstaunlichen Vielfalt von Situationen mit derselben Problematik (Spiralen, Kochsche Schneeflocke, Eschers Bild ÔÇ×QuadratlimitÔÇť, ... ).
Zum Abschluss besuchen uns nochmals Parmenides und Heraklit. Diesmal werden auch noch weitere antike Philosophen vorgestellt und die Sch├╝ler ├╝bernehmen selber deren Rollen.

Inszeniert in

Bern CH
Luzern CH
Trogen CH

Lehrst├╝ckbericht

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Br├╝ngger 2005