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Mathematik, Philosophie
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Sek I

Platonische K├Ârper

Platonische K├Ârper in Keplers 'Harmonia mundi'

Platonische K├Ârper in Keplers 'Harmonia mundi'

Die Mathematik zeigt sich in diesem Lehrst├╝ck von einer ihrer sch├Ânsten und "begreifbarsten" Seiten: den Platonischen K├Ârpern.
Zun├Ąchst f├╝hrt Raffaels "Schule von Athen" in die antik-philosophischen Urspr├╝nge der Geometrie ein. Dann werden aus gleichseitigen Papp-Dreiecken, -Quadraten, -F├╝nfecken usw. m├Âglichst regelm├Ą├čige Raumk├Ârper gebildet. Siehe da: Nur f├╝nf wirklich regelm├Ą├čige K├Ârper sind m├Âglich, was mit Wyss bzw. Euklid auch theoretisch begr├╝ndet wird. Bei eingehender Betrachtung zum Beispiel des W├╝rfels lassen sich erstaunliche Entdeckungen machen: Wenn man einen Tonw├╝rfel immer weiter an den Ecken abschleift, entstehen immer wieder neue Formen: ├ťber verschiedene Zwischenstufen wird er dann zu einem Oktaeder und offenbart geometrische Zusammenh├Ąnge, die sich bei allen f├╝nf K├Ârpern finden lassen. Platons Idee der Zuordnung der K├Ârper zu den vier Elementen sowie dem Himmelsk├Ârper erweitert den Blick philosophisch; Euklid zeigt die Kugel als Mutter aller regelm├Ą├čigen K├Ârper; Keplers Zuordnung zu den Planetenbahnen f├╝hrt in den astronomischen Makrokosmos und "platonisch gewachsene" Kristallformen weisen in den mineralogischen Mikrokosmos. Am Ende steht eine Verflechtung aus f├╝nf Wissenschaftsbereichen und eine Vitrine mit Platonischen K├Ârpern samt Steckbriefen.

Inszeniert in

Marburg D
Bern CH

Lehrst├╝ckbericht

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N├Âlle 1995