Lehrst├╝cke

Hier werden Lehrstücke mit kurzen Texten vorgestellt, in der rechten Spalte finden Sie Materialien zum Herunterladen! 

Lehrst├╝cke in der tabellarischen ├ťbersicht

Lehrst├╝ck Suche







Lehrst├╝cke |
Geografie, Kunst
|
Sek I, Sek II

Geomorphologie nach Wagenschein

Das Lehrst├╝ck ist auch unter dem Namen "Wettersteine" bekannt.

In unserem Selbstverst├Ąndnis ist Landschaft, insbesondere die der gewohnten Umgebung, Inbegriff des Best├Ąndigen. In diesem Lehrst├╝ck nach Wagenschein wird sie den Sch├╝lern als vor unseren Augen und unter unseren F├╝├čen in Bewegung befindliches Resultat widerstreitender Kr├Ąfte erlebbar: Die von au├čen auf die Erdoberfl├Ąche einwirkenden Kr├Ąfte schaffen durch ihre Erosionsarbeit neue Formen. Von unten wirken andere Kr├Ąfte der letztendlichen Einebnung entgegen. Der Blick wandert von den geologisch aktiven Zonen der Erde hin zu den Landschaften der Schulumgebung und offenbart auch dort das unabl├Ąssige Wirken derselben Kontrahenten. Das Bekannte wird mit anderen Augen gesehen und neu verstanden. Bei Exkursen in die Wissenschaftsgeschichte streiten die Sch├╝ler mit den Vertretern der Katastrophen- und der geologischen Evolutionstheorie um Art und Geschwindigkeit dieser Prozesse. In h├Âheren Klassen er├Âffnen sich aus diesem Streit grundlegende Einblicke in die Wissenschaftstheorie.

Eine Variation des Lehrst├╝cks ist das "Alpsteinpanorama" in Trogen:
Das Panorama der S├Ąntiswand breitet sich vor uns aus. Zeichnerisch versuchen wir den wahrgenommenen Strukturen, Linienrhythmen und Farbnuancen Gestalt zu geben auf unseren Zeichenbl├Ąttern. Abschnitt f├╝r Abschnitt setzen wir sie zu einem Panorama zusammen. Die Deutung und Interpretation der Zeichnungen gibt uns Einblick in die erdgeschichtliche Dimension. ┬źAuch die Berge nehmen Teil am ewigen Kreislauf der Natur. Aber bei ihnen geht dieses Werden und Vergehen unendlich viel langsamer vor sich als im Leben von Tier und Pflanze.┬╗ (E. B├Ąchler/L. E. Schlatter, Bau des S├Ąntisgebirges). Das S├Ąntisgebirge wird in unserer Vorstellung aus dem Urmittelmeer, der sogenannten Thetys, herausgehoben, gefaltet und auf das Vorland der Molasse ├╝berschoben. Im Gel├Ąnde suchen wir Gesteinsbrocken. Wir versuchen diese zu ordnen und zu bestimmen. Wir f├╝gen sie ein in die entsprechenden Schichten unseres grafischen Panoramas. Albert Heim, der Altmeister der Schweizer Geologen, Panoramazeichner und Sch├Âpfer des gro├čartigen S├Ąntisreliefs, das sich an der Kantonsschule Trogen befindet, zeigt uns auf sch├Ânste Weise, wie erdgeschichtliche Prozesse mittels eigener Gestaltung nachvollziehbar werden. Wir lernen einen der ersten Alpenmaler der Schweiz, Caspar Wolf, kennen. Er ist f├╝r uns ein Beispiel f├╝r die ├╝berlagernde Zusammenarbeit von Wissenschaft und Kunst, in unserem Lehrst├╝ck konkret von Geologie und bildnerischer Gestaltung.

Das selbstgezeichnete Alpsteinpanorama

Das selbstgezeichnete Alpsteinpanorama

Inszeniert in

Marburg D
Frankfurt D
Thun CH
Trogen CH

LEHRST├ťCKBERICHT

-

Aeschlimann / Meier 2010 (Lehrst├╝ckpotrait zum Alpstein)

- 

Ungar 1997 (Teil 1)

- 

Ungar 1997 (Teil 2)

- 

Zurschmiede Wettersteine (neu gefasst als pdf - 10.6.17)